Skip to main content

Die Entsorgung von Styropor EPS

shutterstock 1650733639

Styropor entsorgen

In unserem täglichen Leben begegnen wir kleinen weißen Schaumstoffkügelchen, die meisten davon sind in einen festen Zustand gepresst. Ob als Verpackung für einen neuen Computer, als Teil eines Fahrradhelms oder als Dämpfung und Isolierung.

Styropor ist eigentlich ein geschützter Markenname der Firma BASF und steht für expandiertes Polystyrol, abgekürzt EPS. Die kleinen weißen Schaumstoffkügelchen werden hauptsächlich zur Isolierung, Stoßdämpfung und Verpackung verwendet.

Wie wird es entsorgt?

Aufgrund seiner vielen Eigenschaften und Einsatzgebiete wird jede und jeder früher oder später den weißen Kunststoff in den Händen halten und sich fragen: Wie soll ich das Styropor entsorgen, ohne der Umwelt mit dem Abfall einen Schaden zuzufügen, und zwar so, dass der Kunststoff vielleicht sogar noch einmal wiederverwertet werden kann?

Privater Styropor-Abfall

Die Styropor-Kügelchen oder Polsterstücke, die im Paket per Post bei Verbraucher ankommen, stellen keinen Sondermüll dar. Ebenso wenig die die Trinkbecher oder die Schälchen aus dem Supermarkt. Sie gelten als Verpackungsmüll, werden als „sauber“ – frei von Zusatzstoffen – eingestuft und dürfen in haushaltsüblichen Mengen im Gelben Sack oder der Gelben Tonne entsorgt werden.

In größeren Mengen kann diese Art von Styropor, das zum Beispiel als Verpackungsmaterial beim Kauf eines großen Fernsehers angefallen ist, auch beim nächsten Recyclinghof abgegeben werden. Welche Kosten anfallen, ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich.

Industrieller Styropor-Abfall

Gewerbliche Bauabfälle dürfen nicht über das Abfallsystem privater Haushalte entsorgt werden. Zu solchem Baumaterial zählen beispielsweise Dämmplatten aus Styropor für Decken oder Wände. Sie müssen direkt zum Entsorgungshof gebracht und dort entsorgt werden.

Wer im Rahmen einer privaten Sanierung alte Dämmmaterialien aus Styropor entsorgen möchte, kann dies nicht über die Gelbe Tonne tun. Der Grund: Aufgrund der für den Bau bestimmten Brandschutzvorgaben enthalten sie mitunter Flammschutzmittel. Deshalb gilt: Styropor, das als Isoliermaterial verwendet worden ist, gehört in den Restmüll oder auf den nächstgelegenen Recyclinghof.

Einen Sonderfall bilden Dämmmaterialien aus Styropor, die vor 2016 für den Hausbau oder die Modernisierung genutzt worden sind. Sie enthalten den Überzug mit dem Flammschutzmittel HBCD. Diese Materialien gelten offiziell als Sondermüll und müssen auf dem Recyclinghof entsorgt werden. Je nach Bundesland gibt es allerdings Ausnahmen und besondere Richtlinien für die Entsorgung von Styropor mit HBCD.

Entsorgung von Styropor (EPS)

Der Einsatz des Flammschutzmittels HBCD ist in der EU seit 2016 verboten. EPS hat einige Ausnahmen. Dies erleichtert die Entsorgung der EPS-Isolierung, ohne sie mit HBCD zu behandeln. EPS ohne HBCD-Zusätze kann als Bauschutt auf örtlichen Deponien entsorgt werden. Die Entsorgung kostet ein Budget von 30-50 Euro pro Tonne.

Mit HBCD behandeltes Styropor muss einer speziell zugelassenen Müllverbrennungsanlage zugeführt werden. Aufgrund ihrer geringen Anzahl ist die Entsorgung von HBCD-haltigem Polystyrol jedoch in einigen Regionen nur schwer möglich.

Styropor (EPS) Entsorgung mit NFM Recycling

NFM Recycling bietet für Styroporabfall die passende Entsorgungslösung. Styropor bzw. EPS können Sie bequem auch in unserem Wertstoff- und Recyclinghof abgeben. Für größere Entsorgungsmengen von Verpackungen und Stoffen aus Styropor empfiehlt sich die Bereitstellung geeigneter Sammelbehälter. Gerne kümmern wir uns um die fachgerechte Entsorgung und für alle Ihre Fragen rund um das Thema Entsorgung zur Verfügung.

Leave a Reply