Skip to main content

EPS-Dämmung, auch bekannt als Styropor, ist ein weit verbreiteter Dämmstoff für Gebäude. EPS steht für expandiertes Polystyrol, ein Kunststoff, der aus Erdöl hergestellt wird. EPS-Dämmung besteht aus vielen kleinen Kügelchen, die unter Druck und Hitze zu Platten oder Formteilen verklebt werden. EPS-Dämmung hat viele Vorteile, aber auch einige Nachteile, die man vor der Anwendung kennen sollte.

Was ist EPS (Expandiertes Polystyrol)?

Expandiertes Polystyrol, kurz EPS, ist ein Kunststoff, der aus Erdöl hergestellt wird. EPS ist ein Schaumstoff aus kleinen Kügelchen, die unter Druck und Hitze zu Platten oder Formteilen verklebt werden. EPS wird vor allem als Dämmstoff für Gebäude verwendet, aber auch als Verpackungsmaterial oder Spielzeug.

EPS hat einige Vorteile, wie eine hohe Wärmedämmleistung, eine leichte Verarbeitung, eine lange Lebensdauer und eine gute Recyclingfähigkeit. EPS hat aber auch einige Nachteile, wie eine geringe Ökobilanz, eine geringe Diffusionsoffenheit, eine geringe Brandsicherheit und eine geringe Schalldämmung. EPS ist auch unter dem Markennamen Styropor bekannt.

Die Vorteile von EPS-Dämmung

  • EPS-Dämmung hat eine hohe Wärmedämmleistung, die den Energieverbrauch und die Heizkosten senkt. EPS-Dämmung hat einen niedrigen Wärmeleitwert von etwa 0,035 W/mK, was bedeutet, dass es wenig Wärme durchlässt. Zum Vergleich: Holz hat einen Wärmeleitwert von etwa 0,13 W/mK und Beton von etwa 1,4 W/mK. EPS-Dämmung kann daher die Wärmeverluste durch die Außenwände, das Dach oder den Boden eines Gebäudes deutlich reduzieren.
  • EPS-Dämmung ist leicht und einfach zu verarbeiten. EPS-Dämmung wiegt nur etwa 15 bis 30 kg/m³, was viel weniger ist als andere Dämmstoffe wie Mineralwolle (etwa 100 kg/m³) oder Zellulose (etwa 50 kg/m³). EPS-Dämmung lässt sich daher leicht transportieren, schneiden und anbringen. EPS-Dämmung kann auch in verschiedenen Formen und Größen hergestellt werden, um sich an die Geometrie des Gebäudes anzupassen.
  • EPS-Dämmung ist langlebig und beständig gegen Feuchtigkeit, Schimmel und Schädlinge. EPS-Dämmung ist ein geschlossenzelliger Schaumstoff, der keine Feuchtigkeit aufnimmt oder abgibt. EPS-Dämmung ist daher unempfindlich gegen Nässe, Frost oder Kondensation, die die Dämmeigenschaften beeinträchtigen könnten. EPS-Dämmung ist auch resistent gegen Schimmelbildung, Fäulnis oder Insektenbefall, die die Gesundheit und die Bausubstanz gefährden könnten.

EPS-Dämmung ist kostengünstig und recycelbar. EPS-Dämmung ist einer der günstigsten Dämmstoffe auf dem Markt. Der Preis für EPS-Dämmung liegt je nach Dicke und Qualität zwischen 5 und 15 Euro pro m².

EPS-Dämmung ist auch zu 100% recycelbar. Das bedeutet, dass EPS-Dämmung am Ende seiner Lebensdauer nicht auf der Mülldeponie landet, sondern zu neuen Produkten verarbeitet werden kann.

Die Nachteile von EPS-Dämmung

  • EPS-Dämmung ist nicht sehr ökologisch oder nachhaltig. EPS-Dämmung wird aus Erdöl hergestellt, das eine nicht erneuerbare Ressource ist. Die Herstellung von EPS-Dämmung verbraucht viel Energie und erzeugt Treibhausgase.

EPS-Dämmung enthält auch Flammschutzmittel wie Hexabromcyclododecan (HBCD), die als schädlich für die Umwelt und die Gesundheit eingestuft werden. Obwohl EPS-Dämmung recycelbar ist, wird nur ein kleiner Teil des anfallenden Abfalls tatsächlich wiederverwertet. Der Rest wird verbrannt oder deponiert, was weitere Umweltprobleme verursacht.

  • EPS-Dämmung ist nicht sehr diffusionsoffen oder atmungsaktiv. EPS-Dämmung hat eine sehr geringe Wasserdampfdurchlässigkeit von etwa 0,3 g/m²d, was bedeutet, dass es kaum Feuchtigkeit durchlässt. EPS-Dämmung kann daher zu einem hohen Feuchtigkeitsgehalt in der Raumluft führen, wenn keine ausreichende Lüftung vorhanden ist.

Dies kann zu Schimmelbildung, schlechter Luftqualität oder gesundheitlichen Beschwerden führen. EPS-Dämmung erfordert daher eine sorgfältige Planung und Ausführung der Dampfsperre und der Lüftungsanlage, um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden.

  • EPS-Dämmung ist nicht sehr brandsicher oder schalldämmend. EPS-Dämmung ist ein brennbarer Kunststoff, der bei hohen Temperaturen schmilzt und brennt. EPS-Dämmung kann im Brandfall giftige Gase freisetzen, die die Gesundheit und Sicherheit gefährden können.

EPS-Dämmung muss daher mit einem Brandschutz versehen werden, um die Feuerwiderstandsklasse zu erhöhen. EPS-Dämmung hat auch eine geringe Schalldämmleistung von etwa 30 dB, was bedeutet, dass es wenig Schall absorbiert oder reflektiert. EPS-Dämmung kann daher nicht viel Lärm von außen oder von innen reduzieren.

Eigenschaften und die Anwendungsbereiche von EPS-Dämmung

EPS-Dämmung ist ein Dämmstoff für Gebäude, der aus expandiertem Polystyrol besteht. EPS-Dämmung hat folgende Eigenschaften und Anwendungsbereiche:

  • EPS-Dämmung hat eine hohe Wärmedämmleistung, die den Energieverbrauch und die Heizkosten senkt. EPS-Dämmung hat einen niedrigen Wärmeleitwert von etwa 0,035 W/mK, was bedeutet, dass es wenig Wärme durchlässt.
  • EPS-Dämmung ist leicht und einfach zu verarbeiten. EPS-Dämmung wiegt nur etwa 15 bis 30 kg/m³, was viel weniger ist als andere Dämmstoffe. EPS-Dämmung lässt sich leicht transportieren, schneiden und anbringen. EPS-Dämmung kann in verschiedenen Formen und Größen hergestellt werden, um zum Gebäude zu passen.
  • EPS-Dämmung ist langlebig und beständig gegen Feuchtigkeit, Schimmel und Schädlinge. EPS-Dämmung ist ein geschlossenzelliger Schaumstoff, der keine Feuchtigkeit aufnimmt oder abgibt. EPS-Dämmung ist daher unempfindlich gegen Nässe, Frost oder Kondensation. EPS-Dämmung ist auch resistent gegen Schimmelbildung, Fäulnis oder Insektenbefall.
  • EPS-Dämmung ist kostengünstig und recycelbar. EPS-Dämmung ist einer der günstigsten Dämmstoffe auf dem Markt. Der Preis für EPS-Dämmung liegt je nach Dicke und Qualität zwischen 5 und 15 Euro pro m². EPS-Dämmung ist auch zu 100% recycelbar. Das bedeutet, dass EPS-Dämmung am Ende seiner Lebensdauer nicht auf der Mülldeponie landet, sondern zu neuen Produkten verarbeitet werden kann.

EPS-Dämmung kann für verschiedene Dämmprojekte eingesetzt werden, wie zum Beispiel:

  • Außendämmung bzw. Fassadendämmung: EPS-Platten werden an die Außenwand geklebt und mit Putz oder Verkleidung versehen. EPS-Dämmung eignet sich für die Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) oder die hinterlüftete Fassade.
  • Innendämmung: EPS-Dämmplatten werden an die Innenwand geklebt oder geschraubt und mit Dampfsperre und Gipskartonplatte abgedeckt. EPS-Dämmung eignet sich für die Innendämmung von Altbauten oder denkmalgeschützten Gebäuden.
  • EPS-Dämmplatten werden in den Hohlraum zwischen zwei Schalen von Wänden, Decken oder Dächern eingebracht. EPS-Dämmung eignet sich für die Kerndämmung von zweischaligem Mauerwerk oder Holzrahmenbau.
  • Perimeterdämmung: EPS-Dämmplatten werden auf die Außenfläche des Kellers oder der Bodenplatte geklebt oder verankert und mit einer Schutzschicht versehen. EPS-Dämmung eignet sich für die Perimeterdämmung von erdberührten Bauteilen.

eps

Wie wählt man eine ?

Die Wahl einer EPS-Dämmung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel:

  • Der Art und dem Zweck der Dämmung: EPS-Dämmung kann für verschiedene Dämmprojekte eingesetzt werden, wie zum Beispiel Außendämmung, Innendämmung, Kerndämmung oder Perimeterdämmung. Je nach Ort und Art der EPS-Dämmung gelten verschiedene Anforderungen an Dicke, Dichte, Druckfestigkeit, Feuerwiderstandsklasse und Wasserdampfdurchlässigkeit.
  • Der Kosten-Nutzen-Analyse: EPS-Dämmung ist einer der günstigsten Dämmstoffe auf dem Markt, aber auch einer der umstrittensten. EPS-Dämmung hat zwar eine hohe Wärmedämmleistung, aber auch einige Nachteile, wie zum Beispiel eine geringe Ökobilanz, eine geringe Diffusionsoffenheit, eine geringe Brandsicherheit und eine geringe Schalldämmung. Die Wahl einer EPS-Dämmung sollte daher immer mit einer sorgfältigen Abwägung der Vor- und Nachteile erfolgen.
  • Der Verfügbarkeit und der Qualität der EPS-Dämmung: EPS-Dämmung ist in verschiedenen Qualitäten und Ausführungen erhältlich, die sich in ihren Eigenschaften und Preisen unterscheiden. Die Qualität der EPS-Dämmung wird durch die Norm DIN EN 13163 geregelt, die verschiedenen Kennzeichnungen für die EPS-Dämmplatten vorsieht. Die Kennzeichnungen geben Auskunft über die Wärmeleitfähigkeit, die Druckfestigkeit, die Wasseraufnahme und die Brandverhaltensklasse der EPS-Dämmplatten. Die Verfügbarkeit und die Qualität der EPS-Dämmung können je nach Hersteller und Lieferant variieren.

Wie erfolgt die Anwendung der EPS-Dämmung?

Die Anwendung der EPS-Dämmung hängt von der Art und dem Zweck der Dämmung ab. EPS-Dämmung kann für verschiedene Dämmprojekte eingesetzt werden, wie zum Beispiel:

  • Aussendämmung bzw. Fassadendämmung: EPS-Dämmplatten werden auf die Außenwand des Gebäudes geklebt oder gedübelt und mit einem Putz oder einer Verkleidung versehen. EPS-Dämmung eignet sich für die Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) oder die hinterlüftete Fassade.
  • Innendämmung: EPS-Dämmplatten werden auf die Innenwand des Gebäudes geklebt oder geschraubt und mit einer Dampfsperre und einer Gipskartonplatte abgedeckt. EPS-Dämmung eignet sich für die Innendämmung von Altbauten oder denkmalgeschützten Gebäuden.
  • Kerndämmung bei mehrschaligen Bauteilen: EPS-Dämmplatten werden in den Hohlraum zwischen zwei Schalen von Wänden, Decken oder Dächern eingeblasen oder eingeschoben. EPS-Dämmung eignet sich für die Kerndämmung von zweischaligem Mauerwerk oder Holzrahmenbau.
  • Perimeterdämmung: EPS-Dämmplatten werden auf die Aussenfläche des Kellers oder der Bodenplatte geklebt oder verankert und mit einer Schutzschicht versehen. EPS-Dämmung eignet sich für die Perimeterdämmung von erdberührten Bauteilen.

Die Anwendung der EPS-Dämmung erfordert eine sorgfältige Planung und Ausführung, um eine optimale Dämmeigenschaft zu erzielen. Dabei müssen auch die bauphysikalischen Aspekte wie Feuchtigkeit, Schall und Brand beachtet werden.

Wie langlebig ist EPS-Dämmung?

Die Langlebigkeit von EPS-Dämmung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Art und dem Zweck der Dämmung, der Qualität der Ausführung und der Witterung. Die meisten Hersteller garantieren eine Lebensdauer von mindestens 20 Jahren für EPS-Dämmung. Manche halten sogar über 50 Jahre.

EPS-Dämmung ist äußerst langlebig, weil verrottbar und dennoch recyclingfähig. EPS-Dämmung ist jedoch nicht sehr ökologisch oder nachhaltig, da sie aus Erdöl hergestellt wird und viel Energie und Treibhausgase verbraucht3. Die Entsorgung von EPS-Dämmung ist daher relativ aufwendig und kostenintensiv.

Fazit

EPS-Dämmung ist ein beliebter Dämmstoff für Gebäude, der viele Vorteile hat, aber auch einige Nachteile. EPS-Dämmung hat eine hohe Wärmedämmleistung, ist leicht und einfach zu verarbeiten, ist langlebig und beständig gegen Feuchtigkeit, Schimmel und Schädlinge, ist kostengünstig und recycelbar. EPS-Dämmung ist jedoch nicht sehr ökologisch oder nachhaltig, ist nicht sehr diffusionsoffen oder atmungsaktiv, ist nicht sehr brandsicher oder schalldämmend. EPS-Dämmung erfordert daher eine sorgfältige Auswahl, Planung und Ausführung, um die optimalen Ergebnisse zu erzielen.

Leave a Reply